13. Dezember 2011
Man kann sich die Situation so richtig vorstellen: Im Studium wird erwartet, dass man sich im Rahmen des Praktikums an einem Projekt beteiligt, doch allzu häufig ist entweder das Projekt zu lang oder das Praktikum zu kurz.
Doch statt auf hohem Niveau über die Situation zu Jammern geschieht das, was zwar logisch – jedoch in letzter Zeit ganz und gar nicht selbstverständlich ist. Die Studierenden nehmen die Situation selbst in die Hand. Sie wollen ein praxisbezogenes Projekt einmal von a) bis z) selbst ‘erlebt’ haben. Wir sind der Meinung das verdient Respekt und Aufmerksamkeit. Respekt vor Engagement und Initiative – Aufmerksamkeit in der Form, dass andere davon lernen könnten.
Aus dem Grund haben wir die Initiatoren einmal vor das Mikrofon geholt und uns den Projektgedanken aber auch die Lernerfahrungen berichten lassen. Das Ergebnis kann in Episode 115 vom Podcast “Bildung im Dialog” abgerufen werden. Viel Spass beim Hören wünscht die AG Podcasting.
30. November 2011
Zwei beherrschende Themen/Tätigkeiten.
Die studentische Initiative Sta(d)ttUni stellt ihre Festivalidee für den Juli nächsten Jahres vor und erörtert verschiedene Möglichkeiten der Mitwirkung durch die AG Podcasting.
Praxis: Zum Thema Pädagogisches Handeln wurden erste Aufnahmen getätigt. Hierbei ging es um a) Umgang mit den Geräten, b) erste Erfahrungen mit Interviewsituationen und c) mögliche Fragestellungen.
Soweit und bis denne
Andreas
Tagesordnungspunkte:
-Das Buch, das mich was lehrte:
Von zwei Dozenten erhielt unsere Anfrage eine Zusage. Drei Antworten stehen noch aus. Zwei Personen haben abgesagt.  Claudia wird die Terminvorschläge in den Google-alender eintragen.
Thema: Interview:
Wie sollen Interviews ablaufen? – Es ergeben sich mehret Möglichkeiten ein Interview zu führen.
-> spontane Fragen?
-> Geplant?
-> Mehr – Personen – Gespräch?
-> Einzelgespräche?
⇨ Impulse setzen, selbst erzählen lassen – in Bezug aus Auswahl der Werke
⇨ Einzelnen Durchgang – in bezug auf Vorstellung der Werke
⇨ Angst nehmen: ° Schneiden der Audiodatei
° Audiodatei, den Interviewten zeigen + „ok“ einholen
Zielsetzung: hinter eine Person gucken zu können bzw. anders kennen lernen.
Wer führt das Interview durch?
Andreas wäre froh, nicht alleine zu sein. ☺
-> Es kann kommen, wer Zeit hat.
Thematische Weiterarbeit am Plakat: Pädagogisches Handeln in verschiedenen Kulturen..
1. Begriffserklärung „ Pädagogisches Handeln“ und „Kultur“ – Podcast – AG
2. Expertenerklärung: „interkulturelles Handeln“ – muss noch gesucht werden.
3. Kurzstatement: „Interkulturell“, „Integration“ – Anfrage Herr Petzold ( Claudia)
Dank an Kristina für das Protokoll.
21. November 2011
Ergebnisprotokoll zur Sitzung vom 15.11.2011, 18:00 Uhr
- Die Gruppe ist eingeladen am 16.12.2011 in einem Seminar von Frau Anke Pfeiffer an einem Vortrag, passend zu unserem Thema, teilzunehmen. Der Beitrag finden im C-Gebäude im ,,M- Lap“ statt ( C Gebäude Keller). Der Vortrag beginnt um 12 Uhr und endet um 14 Uhr
- Claudia kümmert sich um den Beitrag “Das Buch das mich was lehrte” → sie fragt bei den Dozenten an ob sie bereit wären für ein Interview. Angefragt werden : Anke Pfeiffer, Kim Hiller, Henning Pätzold, Denise Dazert, Henrik Bruns, Kathrin Hendrischk und Jorina Talmon-Gros
- Andreas versucht ein Interview mit seinem Chef (mit möglicher Exkursion nach Kaiserslautern) zu arrangieren. Hierbei sind noch organisatorische Fragen (insbesondere terminfindung) zu klären, und zu arrangieren.
- Ab nächster Woche treffen wir uns nicht mehr in E- 112, sondern unten im Podcasting Raum
- Die AG beginnt nicht mehr um 18:15 Uhr sondern schon um 18:00 Uhr
- Nach der Vorstellung der Arbeitsergebnisse der letzten Woche begann die inhaltliche Arbeit in Form eines Schreibgespräches an den Themen E-Learning und Grenzen der Pädagogik.
Vielen Dank fürs Protokoll an Christoph Krach.
15. November 2011
Hier ein erstes Protokoll zu dem, was die AG Podcasting im WS 2011/2012 an Themen vorhat:
http://www.bildungimdialog.de
E-Mail-Adressen für AG-Leute: name@bildungimdialog.de
➢ Themen
➢ Medien
Kunstkofferwort Pod cast
➢ iPod
➢ Broadcast (= Sendeanstalten, säen ausstreuen)
Aneinanderreihung von Audiofiles
kein Tondokument, sondern immer eine Folge von Tondokumenten, die über eine Website vertrieben wird.
rss-feed übermittelt zwei Botschaften
1. Es ist was neues da
2. Beschreibung
3. Hängt Tondatei (MP3) dran
Das Ganze steht in einer Datei, die man herunterladen und einbinden muss. MP3-Datei beschränkt sich auf hören MP4-Datei ist mit Bild.
Ein Medium wie ein gutes Hörbuch.
Erläuterungen der HP
• Blog
• BiDWiKi
Jan Viell war einer der Ersten, der sich in Blog eingebracht und wichtiges dort dargestellt hat.
Grobgliederung
Podcast = das Ganze
Episode = 1 Folge (amerik. = show)
Brainstorming Themensuche
• eLearning (rund ums Thema)
• lurking (wie gehe ich damit um, wie sind dieses Personen zu sehen und/oder zu motivieren)
• Pädadogik und Grenzen
• Moodle (Rund um die Lernplattform)
• Päd. Im Alltag
• Die wa(h)re Bildung
• Alte Philosophen (welche gab es, was haben sie erzählt)
• Pädagogen (in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft)
• Sozialpädagogik (Klärung eines schwammigen Begriffes)
• Bachelor + Master der Pädagogik (Neuankömmlinge den Durchblick zu verschaffen, begriffliches, Vorteile allgemein)
• Der Anfang der Pädagogik – biographisches
• eAssessments (Überblick, was es gibt, wie es aussehen soll
• Pädagogik als Wissenschaft
• Pädagogik am Abgrund (wie arbeiten Streetworker? Erleben sie sich an der Grenze?)
• Welche kulturellen Aufgaben haben Hebammen?
• Sozial Media Learning
• Mobbing in wkw und facebook
• Verhaltensregeln für sozial Networks (Anleitung für digital Immegrants“)
Mögliche Umsetzung:
• Interview
• Selbst Hörspiel schreiben
• Sachtext interpretieren
• Fiktives Interview führen
Kleine Radiosender zu interessanten Themen – max. 20 Min.
• Computer nicht nur, damit man damit umgehen kann – digitale Emigranten
• Sozial Media-Learning – Pädagogik im Alltag
Kulturwissenschaften – Leute, die mit Medien umgehen, aber aus anderen Blickwinkeln bestimmte Dinge sehen.
Event zum Thema: Kultur und Grenzen
Soll in Festival-Form gestaltet werden mit Podcast-Lounge
In welchen Grenzen gibt es noch pädagogisches Handeln.
Was ist im Netz möglich?
Sind offene Klassenzimmer (Deutschland – Frankreich) möglich?
Aus Fehlern lernen (subjektives Lernen)
Voxpox-Methode: Interview am Campus
Reihen
1. Das Buch
a. Das Buch, das mich was lehrte
2. Pädagogische Kernbegriffe
a. Pädagogische Disziplin
i. Pädagogik als Wissenschaft
ii. Sozialpädagogik
b. Pädagogisches Handeln
i. Päd. Handeln in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
ii. Lernen im Alltag
iii. Inzidentes Lernen oder nicht intentionales Lernen
iv. Unbewusste und bewusste päd. Handlung (Was ist Pädagogik, wie weit geht es?)
v. Probleme vor dem Horizont verschiedener Kulturen
Themen und spezialer Fokus
1. Lernen mit Informationstechniken
a. Sozial-Media-Learning?
b. Lernen ohne gelehrt worden zu sein
c. Blick über die Grenzen von Institutionen
d. eLearning und eAccessment
e. Lurking
f. Mobbing/Cypermobbing
g. Verhaltenskodex für Moodle und sozial Media
2. Pädagogik und Grenzen
a. Der Anfang der Pädagogik – biografisch
b. Päd. Handeln am Abgrund (Richtung Sozialpädagogik)
3. Restthemen
a. Alte Philosophen
b. Kennen, Können, Wissen, Werte – Einblick in den Dschungel des Kompetenzbegriffs
c. Am meisten gelernt habe ich, wenn …
d. Was kann Organisation lernen?
e. Bachelor + Master-Pädagogik
f. Die wa(h)re Bildung
Inzidentes (beiläufiges) Lernen
12. Juli 2011
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Blogarithms » Skype for Interviews – A How-To Video
Tags: skype, recording, tutorial, interviews, voip, audio, education, media-education, Howto, podcasting, web2.0, Howtoo, Professionalisierung, E-Learning, eLearning2.0, learning
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After years of discouraging the use of Skype for interviews here at The Conversations Network, we’re now saying a resounding Yes! Paul Figgiani and I have prepared this audiovisual presentation that covers all you need to know in order to get true broadcast-quality Skype recordings.
For more info and discussion, visit The Conversations Network’s forums.
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9. Juli 2011
Die gerade aktuelle Episode im Podcast “Bildung im Dialog” ist wieder eine Produktion aus dem eigenen Kreis der Themen. Sie hat sehr viel Engagement gebunden und vielleicht interessiert ja jemand, wie und in welchen Schritten diese Episode entstanden ist. Vorweg kann man sich die Episode einmal anhören: Bildung im Dialog – Episode 112 hier die URL zu den Shownotes: http://userpages.uni-koblenz.de/~bid/bidcast/index.php?id=183
Aus diesem Grund entstand dieses Making Of
Ausgangslage und Zielvorstellung:
Jedes Semester beginnt ja mit einer großen thematischen Mindmap. Und jedes Semester bemühen sich die AG Mitglieder um die Annäherung an einen Kernbegriff aus der Pädagogik. Mehr gibt der Zeitrahmen gar nicht her. So stand zu Beginn dieses Semesters recht schnell fest, dass diesmal der Lernbegriff im Fokus stehen darf und soll.
Wie kann man diesen zentralen Begriff einführen?
In der thematischen Arbeit aus den letzten Semestern gab es eine kleine Lernkurve. Die Kernbegriffe motivieren, weil sie die Verbindung zwischen der eigenen Lernbiographie und dem Learning as expression, wie sie in unserem Podcasting-Ansatz verfolgen ganz transparent zum Vorschein tritt. Im letzten Jahr gab es eine gewisse Unruhe/Unzufriedenheit, weil pädagogische Kernbegriffe die Eigenschaft haben nicht umfassend und eindeutig zu ‘fassen zu sind’. In der Reflexion dieser Erfahrung kam mir der Gedanke, hier gerade diese Unschärfe einmal als zentrales Motiv in einem Podcast zu verwenden.
In dieser Episode kommt nun nicht auf die prägnante Darstellung eines definierbaren Lernbegriffes zum Ausdruck. Im Design der Episode stand von Beginn an die kapitulative Erkenntnis: Lernen wird von jedem verwendet; nicht überall, wo Lernen Verwendung findet ist das Gleiche gemeint.
Experimentell an dieser Episode ist der Ansatz, im Wissen um die verschiedenen Bedeutungen, noch zu überlegen, wie man eine absurde umgekehrte Perspektive einnehmen kann. Das geschah in der Absicht den Studierenden gleich eine Figur der kritischen Distanz an die Hand zu geben. Dies war die Geburtsstunde unseres fiktionalen Gregory X und seinem surrealen Unterfangen die babylonische Begriffsverwirrung um den Lernbegriff zu Instrementualisieren und zudem noch mit einem Geschäftsmodell zu verbinden (surreale Ökonomisierung oder die Frage: Wie kann es dienen, wenn sich keiner einig ist).
Die Pre-Produktion:
Aus der Perspektive der Erarbeitung und Entfaltung des Themas wurde auf erprobte Verfahren zurückgegriffen.
0. Gemeinsame Aufteilung der Thematik in folgende Linien von Lehr- Lerntheorie
Anfänge der Lernforschung: Konditionierung und erste Experimente
- Behaviorismus
- Kognitionspsychologie
- Kritische Psychologie
- Konstruktivismus
- Konnektivismus als Blick über den Tellerrand
1. Die Studierenden hatten von zwei Seminarsitzungen ca. je 50 Minuten Zeit, um anhand von Medien und Materialien ihrer Wahl einen Thematischen Einblick zu bekommen.
Materialvorgabe: Lektüre von mindestens einem überblicksartikel aus dem Internet und Lektüre eines Artikels aus einem Fachlexikon.
a) Kurzdarstellung der des Lernbegriffs aus einer der gewählten Richtungen
b) Recherche nach dem Standpunkt der Erkenntnistheorie der gewählten Richtung
c) Sammlung von gängigen Kritikpunkten zu der dargestellten Richtung.
Hierbei entstanden zweckoptimierte Kurzprofile von Lerntheorien, die dann im Plenum wiederum ausgetauscht wurden.
2. Der große Perspektivwechsel:
Nach dem Abschluss dieser Arbeiten erfolgte etwa in Länge von zwei Seminarsitzungen die “wiederentdeckung” des Themas nach der Comic-Methode. Ein Comic führt bis zu einem gewissen Punkt in die Rahmengeschichte ein, die Teams erhalten die Aufforderung den Dialog (z.B. in Form von Comic-Sprechblasen) weiterzuführen und sparsam sowie begründet Erzähler zu gestalten. Hier muss die Perspektive des späteren Zuhörers und die Rolle des kreativen Darstellers eines Themas eingenommen werden. Dies ist folglich eine Wiederentdeckung des Themas unter anderen Voraussetzungen.
In dieser Phase wurden Dissonanzen bewusst. Jetzt treten auch die meisten subjektiven Fragen und Probleme zum Vorschein. Die Fertigstellung der Comics erfolgte in Kleingruppenarbeit um auch passende Kommunikationsrahmen zu schaffen und überdies in Form von regelmäßigem Zwischenreport im Plenum.
Die Production:
Die Aufnahme erfolgte nun auf der Basis der Comicdialoge und der favorisierten oder vorhandenen Sprecher. Diese müssen nicht identisch mit den Verfassenden sein.
Im Anschluss an die Aufnahmen der einzelnen Dialoge standen drei Entscheidungen an:
a) Wie und warum endet die Rahmengeschichte?
b) Welche Informationen werden textuell der Podcast-Episode beigefügt?
c) die schwierigste Entscheidung: In welcher Reihenfolge und mit welcher Begründung erscheint die Darstellung der theoretischen Perspektiven.
Die Post-Production:
Sie ist schnell anhand der Abfolge einiger Tätigkeiten geschildert:
a) Schneiden, arrangieren und untermalen der Episode.
b) Auf den Server laden, Schwonotes verfassen, Tags überlegen und die Existenz zusätzlich über die Kommunikationsschnittstellen kommunizieren.
c) …
Wie man vielleicht merkt ist die Geschichte von Gregory nicht ganz abgeschlossen. Wären wir beim Film könnte man sagen: “Das riecht nach einem zweitem Teil”.
Muss es denn ein zweiter Teil sein? Kann es nicht noch mehr geben? Muss er denn durch uns gestaltet werden? Vielleicht habt Ihr ja auch einen eigenen Podcast in Eurem Hochschulkontext. Ihr könntet ja mal überlegen, welche “Fakten” Gregory X noch für die Unlearn Company Limited sammeln müsste. Wie wäre es mit Lernformen? Wie wäre es mit Lernhindernissen? Wie wäre es mit …. (place your own idea here.)
Mal sehen, was Gregory noch so treibt und vielleicht schaffen wir auf diesem Weg Deutschlands erste Cross-Podcast-Story im Hochschulwesen
. Falls es soweit kommen sollte, freuen wir uns natürlich, wenn wir auch davon erfahren!
In diesem Sinne happy Podcasting und bis denne
Andreas
4. Juli 2011
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27. Juni 2011
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Comics als Lehrmaterial
Vertiefung Comics als Lehrmaterial auf e-Teaching.org. “Eine Abfolge von Bildern, die einen Vorgang oder eine Geschichte erzählen, wird Comic genannt. In der Lehre werden Bildergeschichten gezielt eingesetzt, um für Abwechslung zu sorgen, das Lernmaterial interessanter zu machen, komplexe Zusammenhänge zu verdeutlichen und die Lernenden zu motivieren. Dabei beinhalten unterhaltende Bilder zwar die Gefahr, vom eigentlichen Lerninhalt abzulenken und die kognitive Verarbeitung zu behindern, gleichzeitig gelten z.B. sparsam eingesetzte Comicstrips durchaus als ein Mittel des E-Learning-Gestaltungsrepertoires. Häufig wird in der Praxis auf Comic-Klassiker (z.B. Tim und Struppi, Asterix, Batman etc.) zurückgegriffen, da diese den meisten Lernenden vertraut sind und spontan ihr Interesse wecken. …”
Tags: comics, e-learning2.0, media-education, education, eLearning2.0, Howtoo, learning
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