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1. Ein Teil der Einzelstränge der Ausgangs-DNA wird mit radioaktiven Jod markiert. |
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2. Diese markierten Einzelstränge werden nun einerseits mit unmarkierter Ausgangs-DNA bei 60° C zu doppelsträngigen Hybrid-DNA-Molekülen (Homoduplices) verschmolzen ... |
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und andererseits mit den zu vergleichenden DNA-Molekülen bei 60° C zu doppelsträngigen Hybrid-DNA-Molekülen (Heteroduplices) verschmolzen. |
| 3. In einer Trennsäule, die im Wasserbad von 55° C
bis 95° C in 2,5° Schritten erwärmt wird, wäscht man
nun die durch das Schmelzen entstehenden Einzelstränge in einem Auffanggefäß
aus.
4. Die in den Auffanggefäßen jeweils gemessene Radioaktivität gibt die Anzahl der jeweils geschmolzenen DNA-Doppelstränge an. Als DNA-Schmelzpunkt ist die Temperatur definiert, bei der die DNA zu 50% in Einzelstränge zerlegt ist. 5. Nun vergleicht man den Schmelzpunkt der Homoduplices mit dem der Heteroduplices: Je größer die Schmelzpunkterniedrigung, desto niedriger der Verwandtschaftsgrad! |
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| Meßergebnis: z.B.
Schmelzpunkt der Homoduplices: 88 Grad C Schmelzpunkt der Heteroduplices der "Vergleichsgruppe A": 87,5 Grad Celsius Schmelzpunkt der Heteroduplices der "Vergleichsgruppe B": 86,4 Grad Celsius |
Untersuchungsergebnis:
"Vergleichsgruppe A" ist der Ausgangs-DNA ähnlicher! |
Abbildungen aus Miram/Scharf "Biologie heute SII, Schroedel, 1997
Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de