Southern-Blot-Methode
Diese Methode wurde zur Identifizierung eines bestimmten Gens aus der Gesamt-DNA entwickelt
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Die DNA wird mit gleichen Restriktionsenzymen (Enzyme, die eine bestimmte Basenfolge aus 4 bis 8 Basen erkennen und dahinter die Phosphat-Zuckerbindung durchschneiden) geschnitten. Man erthält dadurch unterschiedlich lange Fragmente - Restriktions-Fragmentlängen-Polymorphismus (RFLP). |
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Den Restriktions-Fragmentlängen-Polymorphismus (RFLP) macht
man sichtbar, indem man
1. die Fragmente elektrophoretisch auf einem Gel trennt (je kleiner das Fragment, desto schneller wandert es); |
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2. die im Elektrophoresegel vorhandenen DNA-Fragmente durch eine alkalische Pufferlösung einsträngig macht; |
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3. sie auf eine Nitrocellulosemembran überträgt und durch Wärme fixiert; |
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4. in einer Plastiktüte zu den zu untersuchenden Fragmenten auf
der Membran eine Lösung mit radioaktiv markierten einsträngigen
DNA-Sondenmolekülen, die einem gesuchten DNA-Abschitt kompementär
sind, gibt. Dabei bindet sich ein Teil der Sonden an Fragmente auf der
Membran.
5. den Rest der ungebundenen Sondenmoleküle abspült; 6. die Membran auf einen Röntgenfilm legt und |
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7. nach der Filmentwicklung die markierte DNA als schwarze Banden erkennt.
Meist werden am Rand der Nitrocellulosemembran Vergleichsproben aufgetragen. |
Abbildungen aus Miram/Scharf "Biologie heute SII, Schroedel, 1997
Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de