Kaspar Hauser
Findelkind unbekannter Herkunft
© H. Groenert 1998
* 30.4.1812 ?
mindestens ab 3./4. Lebensjahr in Dunkelhaft (geheimes Kellerverlies im Schloß Pilsach bei Neumark, 35 km von Nürnberg - 1924 nach Beschreibungen Hausers entdeckt !? 1828 gehörte das Schloß einem bayerischen Offizier, der mit einer Hofdame der bayerischen Königin Karoline, die wiederum eine badische Prinzessin war, verheiratet war. -), hauptsächlich mit Wasser und Brot aufgewachsen, ohne Kontakt zu Menschen; mit 16 Jahren Sprachschatz von 50 Worten (alle Tiere: Roß, Alle Menschen: Bur); nachtsichtig, schnell überreizte Sinne; Behinderungen, die auf lange sitzende Haltung zurückzuführen sind; Zeichen einer Pockenimpfung!
Kaspar-Hauser-Versuch in der Verhaltensforschung: Experiment, um die Alternative "angeboren oder erlernt" zu entscheiden. Vergleiche hierzu auch die 2. Betrügertheorie auf dieser Seite unten!
26.5.1828, Pfingstmontag gegen 16 Uhr: Kaspar Hauser wird in Nürnberg aufgegriffen: Er trägt einen Brief an den Chevaulèger-Rittmeister Friedrich von Wessenig mit sich: "Ich schücke ihnen ein Knaben, der möchte seinen König getreu dienen..." Weiter unten sagt der Verfasser: "Ich mache mein Namen nicht Kuntbar, den ich konte gestraft wer den". Dafür kann der junge Bursche auf der Polizeiwache seinen Namen niederschreiben: "Kaspar Hauser", wie er auch in einer Beilage des Briefes "Kasper genannt wird, "gebohren ... im 30. Aperil 1812".
Mordanschlag am 27.10. 1829; Verletzung durch Pistolenschuß 1830
1833 Konfirmation, Gerichtsschreiber in Ansbach, mittlerweile Entwicklingstand eines 8-9-jährigen, malt sehr gut und dichtet!
+ 17.12.1833, Ansbach, erlag an den Folgen eines Mordanschlags
Prinzentheorie
Die Hochberger Linie (2. Ehe Friedrichs von Baden) will die Hessen/Darmstadt Linie <Zähringer> (1. Ehe Friedrichs von Baden) aus der Erbfolge verdrängen.
Betrügertheorien 1. Revolutionäre Kräfte wollen den Fürstenhäusern am Zeug flicken.
2. Kaspar Hauser ist ein Betrüger und Hochstapler aus der Tiroler Bergwelt, der an Epidermolysis bullosa (Symptome: Hautleiden, Muskelschwund, Hirnanomalien, epileptische Anfälle) erkrankt war!? Tirol war zur Zeit Kaspars Geburt vom 6. bayerischen Chevaulègers-Regiment besetzt (Brief Kaspars!), die Pockenimpfung war eingeführt. Das "kranke" Besatzerkind wurde über die bayerische Grenze abgeschoben? (DER SPIEGEL, 48/1996)
WEITER zur gentechnologischen Untersuchung
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