Langfühlerschrecken
Großes Heupferd (Tettigonia viridissima)
Die Männchen stridulieren Tag und Nacht, indem sie - wie alle Langfühlerschrecken - ihren linken Vorderflügel über den rechten reiben. Dazu befinden sich an den Deckflügeln je ein runder Bezirk (Spiegel) mit einer verdickten Kante daneben. Der linke Vorderflügel besitzt auf seiner Unterseite eine Schrillader mit einer Reihe Chitinzähnchen. Kratzt die Schrillader über die Schrillkante des anderen Flügels, versetzt sie ihn in Schwingungen. Der Spiegel wirkt als Resonanzfläche. Die Gehörorgane (Tympanalorgane) liegen an den Schienen der Beine.


  • Hinweise zur Methode der Analyse von Tierlauten mit dem Multimediacomputer
  • Großes Heupferd

    (Tettigonia viridissima)

    Großes Heupferd
    Unterseite des linken Vorderflügels mit gezähnter Schrillader
    Oberseite des rechten Vorderflügels mit verdickter Schrillkante, darunter die Resonanzfläche
    Großes Heupferd (1 sec) Großes Heupferd
    Großes Heupferd 30 kHz Ultraschall-Schrillen mit Frequenzmodulator (hier Fledermausdetektor "Batbox III von Stag Electronics") aufgenommen (1 sec) Große Heupferd


    © 1997 Hansjörg Groenert
    Fachleiter für Biologie am Staatl. Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien Koblenz

    Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de

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    Zuletzt geändert am 15.07.1997.