Langfühlerschrecken Großes Heupferd (Tettigonia viridissima) Die Männchen stridulieren Tag und Nacht, indem sie - wie alle Langfühlerschrecken - ihren linken Vorderflügel über den rechten reiben. Dazu befinden sich an den Deckflügeln je ein runder Bezirk (Spiegel) mit einer verdickten Kante daneben. Der linke Vorderflügel besitzt auf seiner Unterseite eine Schrillader mit einer Reihe Chitinzähnchen. Kratzt die Schrillader über die Schrillkante des anderen Flügels, versetzt sie ihn in Schwingungen. Der Spiegel wirkt als Resonanzfläche. Die Gehörorgane (Tympanalorgane) liegen an den Schienen der Beine.
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| Großes Heupferd
(Tettigonia viridissima) |
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| Unterseite des linken Vorderflügels mit gezähnter Schrillader | |
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| Oberseite des rechten Vorderflügels mit verdickter Schrillkante, darunter die Resonanzfläche | |
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| Großes Heupferd (1 sec) | ||
| Großes Heupferd 30 kHz Ultraschall-Schrillen mit Frequenzmodulator (hier Fledermausdetektor "Batbox III von Stag Electronics") aufgenommen (1 sec) | ![]() |
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Zuletzt geändert am 15.07.1997.