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Sikawild seit 1997 im Gehege auf dem Remstecken |
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Hinter den Schwarzwildgehegen, am Weg zum Remstecker Bachtal, wurde von Herrn Dötsch, dem Pächter der Remstecker Gehege, im Mai 1997 ein Sikagehege eingerichtet. Die ersten eingesetzten Tiere (1 Hirsch, 2 Alttiere) bemerkte man im Dickicht zunächst nicht. Am 13. Oktober 1997 sah ich zum ersten Male zwei kleine aufgeschreckte Kälber und am 15. Oktober, abends bei Einbruch der Dunkelheit (19.30 Uhr) fand sich der Hirsch (Foto) am Futterplatz ein. Dieser Hirsch ist eine Kreuzung: Sika-Axishirsch. Das Sikawild ist dem Damwild sehr ähnlich, hat aber kein Schaufel-, sondern ein Stangengeweih. Der Wedel ist beim Sikawild kürzer als beim Damwild. Unterhalb der Sprunggelenke der Hinterläufe hat das Sikawild einen weißen Fleck. In mehreren Unterarten besiedelt Sikawild Japan, Formosa, Korea, China und das Amurland. Der Axishirsch stammt aus Vorderindien und Ceylon. Er hat auch nur ein Stangengeweih mit höchstens sechs Enden, ist rotbraun mit Tüpfelflecken und hat einen dunklen Rückenstrich. Kehle und Bauch sind gelblichweiß. |
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Hansjörg Groenert
Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de
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