Bedeutung von Boden und Vegetation
im Wasserkreislauf

Sarah Steffens


Der Wassergewinn und -verlust in einem bestimmten Gebiet ist auch von der Art des Bodens (Durchlässigkeit, Speicherfähigkeit) und der Pflanzendecke abhängig. Die Pflanzenoberfläche hält einen Teil des Niederschlags für eine bestimmte Zeit zurück (Interzeption). Nehmen die Wurzeln Wasser auf, kann dieses über die Blätter wieder verdunsten (Transpiration). Als Boden bezeichnet man die lebenerfüllte oberste Schicht der Erdoberfläche. Er bildet sich aus festem und lockerem Gestein infolge Verwitterung, sowie Einwirkung organischem (pflanzl. und tierischen) Lebens. Gesteinsart, Bodenneigung, Wassergehalt, Klima und Bearbeitung durch den Menschen begründen die Verschiedenartigkeit der Böden. So unterscheiden sich verschiedene Böden in ihrer wasserfassenden oder wasserbindenen Kraft (Wasserkapazität)


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Weitere Auskünfte: Hansjoerg Groenert