Treffpunkt
Waldökostation

KOBLENZ. RED. Schüler der 12. Jahrgangsstufe haben zusammen mit ihrem Lehrer, Hansjörg Groenert, das Ökosystem Remstecker Bach erkundet. In Zusammenarbeit mit dem Umweltamt präsentieren sie am Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr an der Waldökostation die Ergebnisse ihres Projekts. Sie zeigen Modelle und Bildtafeln und lassen Besucher durchs Mikroskop schauen. Um 14 Uhr startet eine Walderkundung mit Förster Kuszynski.


Schüler des Cusanus-Gymnasiums erforschten wochenlang das "Ökosystem Bach"

Mal Mikroskop statt Schulranzen

Ergebnisse auf dem Remstecken präsentiert

KOBLENZ. TIM. Das Ökosystem Bach untersuchten Schüler des Biologie-Leistungskurses der 12. Klasse des Bischöflichen Cusanus Gymnasiums Koblenz. Jetzt stellten sie die Ergebnisse des Projektes "Wasser" in der Waldökostation auf dem Remstecken vor.

Zusammen mit ihrem Lehrer Hansjörg Groenert hatten die elf Leistungskursler seit Februar das Ökosystem "Remstecker Bach" erforscht, Lebewesen gesucht und beurteilt, Rückschlüsse auf die Wasserqualität gezogen und schließlich ihre Resultate in Form von praktischen Arbeiten, Postern und Internet-Pages präsentiert. Bei der Begrüßung betonte Monika Effenberger, Leiterin des Umweltamtes der Stadt Koblenz, die Bedeutung, die ein solches lokales Engagement letztlich für die globale Entwicklung habe. "Es hat sich gelohnt, die Freizeit zu opfern", meint Susanne, eine der Schülerinnen. Besonders bei der Arbeit mit dem Computer habe sie viel gelernt. Mit den anderen Schülern zusammen zeigte sie, wie sie in den letzten Monaten den Remstecker Bach untersuchte. Zu sehen waren die Untersuchungs- und Meßmethoden im Labor, verschiedene "Zeigertiere" unterm Mikroskop und die Ergebnisse der Arbeit im Internet. Denn auf diese Art der Präsentation legte Hansjörg Groenert besonderen Wert: Über 80 Pages sind unter der Adresse http://www.uni-koblenz.de/~odsgroe weltweit abzufragen.

Die Besucher konnten anschließend beim Walderkundungsrundgang die erforschte Gegend hautnah erleben. Carla, ebenfalls eine der Wasser-Forscherinnen, machte es Spaß, frei zu arbeiten und wünscht sich: "Hoffentlich schlägt sich unsere Arbeit in den Noten nieder."