Phyllotaxis
Phänomen und Modellierung
lebendiger Ordnung

6. Abbildungen
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BildKommentar
Bild 1
Blütenstand der Sonnenblume (Helianthus annus). Es lassen sich 34 rechts- und 55 linksläufige Parastichen oder Fibonacci-Spiralen zählen.
Bild 2
Blütenstand der Margerite (Chrysanthemum leucanthemum). Wieviel links- und rechtsläufige Spiralen zählen Sie?
Bild 3
Helicale Blattstellung bei der Fetthenne (Sedum sediforme) mit fünf rechts- oder linksläufigen Spiralen.
Bild 4
Rosette der Hauswurz (Sempervivum tectorum). Die Blätter folgen einem Winkel von 138,46š (Divergenzbruch 5/13): Nach 5 Umläufen und 12 dazwischen liegenden Blättern liegt - theoretisch - ein Blatt wieder auf einer Geradzeile unter oder über einem anderen.
Bild 5
Blütenstand der Hauswurz (Sempervivum tectorum). Die Pflanze hat einen Blütenstand aus der Blattrosette getrieben und zeigt den Übergang von einer discoidalen in eine helicale Blattstellung.
Bild 6
Zapfen einer Kiefer (Pinus spec.) schräg von unten. Die discoidale Stellung der Fruchtblätter mit typischen links- und rechtsläufigen Spiralen geht entlang der Zapfenachse in eine helicale Anordnung über.
Bild 7
Gegenständige (decussierte) Blattstellung bei der Hortensie (Hydrangea hortensia).
Bild 8
Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora) von oben. Durch einen Winkel um 137,5š ("Goldener Winkel"), liegt kein Blatt über einem anderen.
Bild 9
Schüler bei der Untersuchung von Kieferzapfen.
Bild 10
Schüler bei der Untersuchung von Sonnenblumen
Bild 11
Schüler bei der Untersuchung von Sonnenblumen und Dahlien

Helmut Haß, Koblenz

(für das WWW angepasste, veränderte und erweiterte Fassung eines Aufsatzes aus:
Computer + Unterricht, Jahrgang 1992, H.8, S. 30-42)