Ausland

Zusammen mit drei Freunden meiner Heimatuniversität haben wir uns entschieden, an der Summer Session der UCLA teilzunehmen, da für unser Studium auch ein Auslandsaufenthalt vorgesehen ist.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung und Einschreibung an der UCLA ging dank College Contact sehr unkompliziert über die Bühne. 
Hier bekommt ihr alle wichtigen Dokumente zum Ausfüllen (mit entsprechender Anleitung), Informationen zu Terminen und Fristen und Hilfestellung bei Fragen oder Problemen. Die eigentliche Anmeldung zur Summer Session übernimmt College Contact ebenfalls, was einem den ganzen Prozess erheblich erleichtert.
Nachdem die Anmeldung erfolgreich und wir alle für die gewünschten Kurse zugelassen waren, stand als nächster Schritt die Beantragung des Visums an. Dazu muss online ein Antragsformular der US Botschaft ausgefüllt werden, was den einen oder anderen eventuell ein paar Nerven kosten könnte, da man vom System aus Sicherheitsgründen recht schnell ausgeloggt wird. Die Daten bleiben zwar erhalten und gespeichert, aber nervig ist es dennoch.
Habt ihr den Antrag einmal ausgefüllt und abgeschickt, druckt euch die Bestätigungsseite aus. Diese Seite (da muss „Bestätigung“ drauf stehen) und einige andere Dokumente benötigt ihr, wenn ihr zum Visumstermin zum Konsulat fahrt. Habt ihr eines der Dokumente nicht dabei, kann es sein, dass ihr erst gar nicht ins Konsulat gelassen werdet und einen neuen Termin vereinbaren müsst (oder zum nächsten Internetcafe geschickt werdet, um die richtigen Dokumente auszudrucken). Im Konsulat habt ihr ein kurzes Gespräch mit einem Mitarbeiter an einem Schalter, der euch kurz fragt wieso ihr in die USA wollt und euch dann im Normalfall das Visum bewilligt. Dieses bekommt ihr nach ein paar Tagen zu euch nach Hause geschickt.
Ist das Visum angekommen, steht der Einreise nichts mehr im Wege. Stellt euch dennoch darauf ein, dass die Einreise am Flughafen ein paar Stunden dauern kann. 

September 2010 bis Dezember 2010

Die Vorbereitung Bezüglich der Planung war der Erfahrungsbericht von [XXXX] sehr hilfreich, dieser hat die Eigenschaften der Universität, des Lebens und des Lebens in Finnland sehr gut beschrieben, diesen kann ich jedem potenziellen Bewerber wärmstens ans Herz legen! Ein paar weitere Einzelheiten habe ich in meinem ausführlichen Bericht angefügt. Falls dieser nicht online sein sollte kann ich ihn per Email gerne jedem zukommen lassen! Die Organisation, also alle Einzelheiten, die vor Antritt der Reise getroffen sein sollten stellten sich als nicht sehr kompliziert heraus, die zu treffenden Details sind: - Bewerbung an der Hochschule - Wahl der Kurse - Planen der Hinreise - Bewerbung bei TOAS für eine Unterkunft - Die Finanzierung. Die Bewerbung an der Hochschule ist relativ unkompliziert.

Januar 2010 bis Mai 2010

Organisatorisches vor der Abreise

Bevor man sich für ein Auslandssemester bewirbt sollte man sich gut überlegen wann man ins Ausland gehen möchte und welche Universität man auswählt. Wir haben uns für die Tampere University of Technolo gy (TUT) entschieden, weil die Lage und auch das Kursangebot für uns am besten waren. Das akademische Jahr an der TUT beginnt im August und ein Studienjahr ist in 5 Perioden eingeteilt, die jeweils 6 Wochen dauern und mit einer darauf folgenden Klausurenwoche abschließen. Wir hatten uns entschieden von Anfang Januar bis Ende Mai (Perioden 3-5) an der TUT zu studieren (zwischen den Perioden 1-5 gibt es keine Ferien). Da die Regelstudienzeit des Masterstudiums nur 4 Semester beträgt, sollte man möglichst früh (1. oder 2. Mastersemester) ins Ausland gehen, da man freie Kursauswahl hat und es somit keine Probleme bei der Anerkennung der Kurse gibt.

August 2010 bis Dezember 2010

1. Einleitung

Ich habe mein Auslandssemester in meinem dritten Fachsemester im Masterprogramm Informationsmanagement absolviert. Hierzu habe ich mich für die Turku School of Economics (TSE) in Finnland entschieden. Die TSE war bis 2009 eine eigenständige Einrichtung und wurde 2010 mit der University of Turku zusammengelegt. Da ich von August bis Dezember 2010 in Turku war, habe ich die Verschmelzung der beiden Universitäten quasi live miterlebt. Leider auch mit allen Vor-­‐ und Nachteilen. Auf Details werde ich weiter unten im Text genauer eingehen. Jedoch sei schon an dieser Stelle vorweggenommen, dass ich mich jeder Zeit wieder für ein Auslandssemester in Finnland und speziell an der TSE entscheiden würde.