Universität Koblenz-Landau
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Platzhalter Rund ums Web: Version 1.0 vom 12. Juli 2000, Autor: Andreas Pidde
 
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Erstellen von Web-Publikationen an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz

Mitarbeiter und Studierende an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, die ein Rechner-Account besitzen, können prinzipiell eigene Web-Dokumente erstellen und im Web veröffentlichen. Die Seiten für die WWW-Unterstützung an der Universität finden Sie unter diesem Link [http://www.uni-koblenz.de/~www/]. Für den Inhalt Ihrer Web-Seiten sind Sie selbst verantwortlich. Die WWW-Administration behält sich vor, Web-Seiten bei Bedarf zu sperren.

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Kennung vorbereiten

Nachdem Sie am [Rechenzentrum] ein Account zugeteilt bekommen haben, können Sie unter Ihrem Basisverzeichnis ein Unterverzeichnis www einrichten. Achten Sie dabei darauf, dass alles klein geschrieben wird.

Sie sollten generell darauf achten, in Ihren Dateinamen nur Zahlen, Kleinbuchstaben und evtl. noch den Unterstrich '_' zu verwenden.

Das Verzeichnis kann in einer SSH oder Telnet-Sitzung angelegt werden. Falls Sie unter Windows arbeiten rufen Sie zum Beispiel Telnet auf. Beachten Sie: Falls Sie sich nicht über die Universität eingewählt haben, das Funknetz verwenden, bzw. nicht an einem Rechner der Universität angemeldet sind, müssen und sollten Sie stattdessen einen abhörsicheren SSH-Client verwenden. Bsp. [PuTTY] oder [TeraTerm mit der SSH Erweiterung].

Klicken Sie unter Windows für Telnet im Startmenü auf den Punkt 'Ausführen' - Ich verwende hier nur der Einfachheit halber Telnet. Mit einem abhörsicheren SSH-Client funktioniert die Einrichtung genauso. Putty kann in den Rechnerräumen unter XP über das Startmenü: "Alle Programme\Uni\WWW, Netzwerk" gefunden werden.

Start-Menü, Ausführen

Geben Sie dort die Zeile:

telnet linux.uni-koblenz.de

ein. Sie können, falls Sie an einem Rechner Universität arbeiten, den Domänennamen uni-koblenz.de auch weglassen. Klicken Sie anschließend auf 'OK'.

Sie öffnen damit ein Telnet-Fenster zu einem Rechner aus dem 'linux'-Pool, eine Unix-Maschine. Es macht durchaus Sinn, wenn Sie sich mit den Unix-Kommandos vertraut machen. Ein Einführung in Unix finden Sie zum Beispiel im [Per Anhalter durch's InfKo].

Telnet Login

In dem erscheinenden Telnet-Fenster geben Sie bitte Ihr Login (Kennungsname - im Beispiel ntuser) gefolgt von der Taste 'ENTER' und anschließend Ihr Passwort (Kennwort) ebenfalls abgeschlossen mit 'ENTER' ein. Sie müssen jede Befehlseingabe mit der Taste 'ENTER' abschließen. Ich werde das nun nicht mehr extra erwähnen.

Sie richten das Verzeichnis (directory) mit dem Befehl

mkdir www

(mkdir steht für 'make directory') ein. Sie müssen das Verzeichnis nun noch der Öffentlichkeit zum Lesen zur Verfügung stellen:

chmod go+rw www

Das Verzeichnis muss direkt unter Ihrem Basisverzeichnis liegen. Falls Sie nicht wissen, in welchem Verzeichnis Sie sich befinden, können sie mit dem Befehl 'cd ~' (cd: change directory) oder nur mit 'cd' ins Basisverzeichnis wechseln, oder den mkdir-Befehl mit der Pfadangabe 'mkdir ~/www' eingeben, chmod dann entsprechend: chmod go+rw ~/www.

Telnet mkdir

Alle Dateien, die Sie im Web veröffentlichen wollen müssen Sie nun unter dem Verzeichnis www bereitstellen. Sie können sich den Inhalt des Verzeichnisses in der langen Form mit dem Befehl 'ls -l ~/www' (ls: list directory, l: long) anschauen. Wenn Sie die Verzeichnisrechte für das Unterverzeichniss selbst anschauen möchten, benutzen Sie die d-Option des Befehls: 'ls -l ~/www'.

Falls Sie das Unterverzeichnis lieber direkt unter Windows auf Ihrem Basisverzeichnis erstellen (unter NT wird das Basisverzeichnis unter dem Laufwerksbuchstaben Z: zur Verfügung gestellt), sind die Verzeichnisrechte aus Sicherheitsgründen nicht für die allgemeine Lesbarkeit eingestellt. Sie müssen anschließend die Rechte in einer Telnet-Sitzung oder über ein Web-Interface manuell ändern.

Dateien müssen für alle lesbar und für den Benutzer selbst auch schreibbar sein -rw-r--r--, Verzeichnisse müssen zusätzlich ausfürbar sein: drwxr-xr-x. Sie können die Rechte nachträglich mit dem Befehl chmod (chmod: change modus) ändern. Um alle Dateien im Verzeichnis www für alle lesbar zu machen, geben Sie den Befehl 'chmod -R go+r ~/www/*' ein. Verzeichnisse müssen Sie mit 'chmod go+rx <Verzeichnisname>' behandeln. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nur die Dateien in Ihrem www-Verzeichnis für alle sichtbar machen! Bei Bedarf können Sie die Rechte mit 'chmod go-rx <Verzeichnisname>' bzw. 'chmod go-r <Dateiname>' wieder entfernen.

Telnet chmod

Da diese Änderungen immer gemacht werden müssen, wenn Daten über das Z:-Netzlaufwerk (Verbindung zu einem unter Unix laufenden Samba-Server) in das Basisverzeichnis kopiert werden, hat das Rechenzentrum ein CGI-Skript bereitgestellt, das diese Änderungen durchführt. Um das Skript auszuführen, klicken Sie bitte auf die Verknüpfung [Chmod-Skript], klicken Sie dort auf 'Ändern' und authentifizieren Sie sich mit Ihrem Uni-Account.

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Die Homepage

Die Homepage muss immer den Dateinamen 'index.html' haben und direkt in dem Unterverzeichnis www des Basisverzeichnisses liegen (unter NT: Z:\www\index.html). Inhalt dieser Datei ist ein von Ihnen erstellter HTML-Text. z.B:

<html>
<body>
<h1>Meine Homepage</h1>
<p>Wird noch erstellt</p>
</body>
</html>

Sie können diesen Text mit einem einfachen Texteditor erstellen. Achten Sie bitte darauf, dass HTML-Dateien die Endung .html bekommen. Alternativ können Sie natürlich auch die Seite mit Netscape, Frontpage-Express oder einem anderen HTML-Editor bearbeiten. Unter NT finden Sie im Startmenü unter 'Programme/Tools/html' die installierten Editoren. Vergessen Sie nicht, die Zugriffs-Berechtigungen zu setzen.

Homepage

Diese HTML-Datei wurde testweise von dem Benutzer 'ntuser' angelegt und kann unter dem Uniform Resource Locator (URL) http://www.uni-koblenz.de/~ntuser/ in einem Browser angezeigt werden. Die Homepage hat immer den URL: http://www.uni-koblenz.de/~username/

Sie sollten nach Möglichkeit nicht alles direkt unter das www-Verzeichnis kopieren. Legen Sie Unterverzeichnisse an, in die Sie Ihre Web-Seiten thematisch gegliedert einsortieren.

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Kopieren von Dateien

Es ist sinnvoll in das www-Verzeichnis nur fertige Web-Seiten zu kopieren, damit diese nicht vorzeitig abgerufen werden können. Wenn Sie an einem Rechner der Universität arbeiten, können Sie diese direkt über eine Netzlaufwerkverbindung in das Zeilverzeichnis kopieren. Anschließend müssen die Zugriffsrechte wie beschrieben gesetzt werden.

Wenn Sie an Ihrem Rechner eine Netzlaufwerkverbindung auf Ihr Heimatverzeichnis haben (z.B. das Z:-Laufwerk auf den Pool-Rechnern), können Sie die Dateien einfach in das www-Verzeichnis kopieren (wie auf eine andere Festplatte).

Eine andere Möglichkeit die Daten in das www-Verzeichnis zu kopieren, ist die Verwendung eines SCP-Clients. Die Verbindung ist dann verschlüsselt. Zum kompfortablen Arbeiten können Sie ein Programm mit grafischer Benutzeroberfläche verwenden, z.B. den [WinSCP]. Als Rechnernamen zur Verbindung (Host Name) können Sie linux.uni-koblenz.de (hier nicht den ftphost) verwenden. Anmelden müssen Sie sich mit Ihrer Kennung.

Um die Seiten in Ihr Verzeichnis zu kopieren, können Sie auch ein SFTP-Programm (SFTP-Client) verwenden, ist z.B. in PuTTY und WinSCP integriert. SFTP steht für 'Secure File Transfer Protokoll'. Mit diesem Protokoll werden Dateien zwischen Rechnern hin- und herkopiert, sowie einige andere Basisoperationen auf Dateien ausgeführen. Mit einem SFTP-Client können Sie sich dazu mit einem entfernten Rechner (Remote Host), auf der ein SFTP-Server laufen muss, verbinden. Unser Standard-SFTP ist linux.uni-koblenz.de. Auf nicht-zentralen Rechnern ist die Bandbreite für den SFTP und FTP-Zugriff begrenzt. Netscape Communicator ab Version 4 und der Microsoft Internet Explorer ab Version 4 unterstützen eine einfach zu bedienende allerdings abhörunsichere FTP-Verbindung mit Authentifizierung. Die Authentifizierung wird benötigt, damit der FTP-Verbindung Ihr Basisverzeichnis zugeordnet werden kann und weil nicht jeder Dateien auf die Server kopieren darf.

Um eine FTP-Sitzung auf einem der Browser zu starten, geben Sie den URL ftp://<Benutzername>@ftphost.uni-koblenz.de/ ein und authentifizieren sich anschließend mit Ihrem Uni-Account. Sie bekommen dann normalerweise direkt Ihr Basisverzeichnis angezeigt. Falls Sie, was in einigen Fällen vorkommt, das System-Basisverzeichnis angezeigt bekommen, wechseln Sie bitte in das Verzeichnis /home/<Benutzername>. Vom Basisverzeichnis aus gelangen Sie dann in Ihr www-Verzeichnis. Beachten Sie aber das eine abhörunsichere FTP Verbindung von Dritten missbraucht werden kann um Ihr Passwort auszuspähen. Sie sollten deshalb im Funknetz und von außerhalb eine abhörunsichere FTP Verbindung nicht verwenden.

Die Benutzung der FTP-Clients von Netscape Communicator und Microsoft Internet Explorer unterscheiden sich leider etwas. Um Dateien auf den FTP-Server zu kopieren, können Sie im Netscape die Dateien über Menü: 'Datei', 'Seite übertragen...' verschicken. Bei dem Microsoft Produkt können Sie einfach das Icon mit der Maus aus dem Datei Explorer in den Internet Explorer schieben (drag & drop). Um Dateien von dem FTP-Server auf Ihren Computer zu übertragen, klicken Sie die Datei einfach an und speichern Sie sie in das gewünschte Verzeichnis.

Achten Sie darauf, dass die Dateien im Binärmodus (im Communicator und Explorer geschieht das ohne zutun) kopiert werden, da Ihnen ansonsten beim hin- und herkopieren Zeilenenden verloren gehen können. Machen Sie in jedem Fall immer Sicherheitskopien von Ihren Dateien. Bei großen Datenbeständen kann es Sinn machen, um Übertragungszeiten zu sparen, die Dateien vor dem Übertragen zu packen und nach dem Übertragen auf der Zielmaschine wieder auszupacken. Sie können unter Windows z.B. [Freezip] verwenden. Unter Telnet (Unix) können Sie die Kommandos zip zum Komprimieren und unzip zum Auspacken verwenden. Die Aufrufoptionen zu letzteren Programmen erhalten Sie, wenn sie in einer Telnet-Sitzung zip, bzw. unzip ohne Optionen angeben.

Wegen der Bandbreitenbegrenzung sollte zum Übertragen von Dateien ein Proxy-Server verwendet werden. Bei den Browsern Netscape und Internet-Explorer erledigt das das Konfigurations-Skript proxy.pac (manuelle Einstellung: cache.uni-koblenz.de Port 3128) siehe Browsereinstellungen an der Uni.

Wenn man z.B. als Benutzer USER von oder auf Rechner FTP über Standard-ftp (Windows/Unix Kommando: ftp) übertragen will: ftp cache.uni-koblenz.de starten und als Benutzername dann USER@FTP eingeben. Dadurch wird die Verbindung zum gewünschten Rechner über den Proxy hergestellt. Programme wie WS-Ftp unter Windows bieten meist auch die Möglichkeit, einen Proxy (hier auch manchmal Firewall genannt) einzutragen. Hier ist dann cache.uni-koblenz.de, Port 21 richtig. Bei WS-Ftp muss bei den Firewall-Einstellungen zusätzlich als Benutzer anonymous, als Passwort die EMail-Adresse und als Type (internal) USER with no logon eingestellt sein. ncftp unter Unix kann auch mit Proxies leben. Hier gibt es eine Datei ~/.ncftp/firewall in der man den Proxy konfigurieren kann.

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CGI-Skripte

Common Gateway Interface (CGI) Skripte sind Programme, die auf dem Web-Server ausgeführt werden - Beispiel: [Seitenzugriffszähler]. Sie haben die Möglichkeit, an der Universität CGI-Skripte laufen zu lassen. Unter [Dynamische Dokumente (Server-Scripte)] auf den WWW-Seiten steht beschrieben, wie Sie diese Skript-Dateien konfigurieren müssen.

chmod go+rx cgiskript

Sie können das CGI-Skript dann durch die folgenden URLs ausführen.

http://www.uni-koblenz.de/exec/execute.svr/home/benutzername/Zugriffspfad/cgiskript

und

/exec/execute.svr/home/benutzername/Zugriffspfad/cgiskript

Der Pfad muss auch für alle lesbar und ausführbar sein. Sie verwenden am günstigsten einen Unterpfad von www, Vorschlag: www/cgi-bin. Das folgende Perlskript gibt alle den CGI-Programmen zur Verfügung stehenden Variablen aus:

#!/usr/local/bin/perl

print "Content-type: text/html\n\n";

print "<!DOCTYPE HTML PUBLIC \"-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN\">\n";
print "<html>\n<body>\n";

while (($key, $val) = each %ENV) {
        print "$key = $val<BR>\n";
}

print `id`;
print "</body>\n</html>\n";

Das Skript ist unter dem Pfad www/cgi-bin/printenv.pl des Benutzers ntuser abgelegt und ausführbar gemacht. Mit dem globalen URL: [http://www.uni-koblenz.de/exec/execute.svr/home/ntuser/www/cgi-bin/printenv.pl] oder dem lokalen URL: [/exec/execute.svr/home/ntuser/www/cgi-bin/printenv.pl] kann es ausgeführt werden.

Eine andere Möglichkeit serverseitige Skripts auszuführen, ist die Verwendung von PHP (PHP Hypertext Preprocessor). Auf dem Webserver der Universität ist zur Zeit noch PHP 3 installiert. Im Unterschied zu dem CGI wird der Skript-Text in ein HTML-Dokument eingebettet. Bsp.: Eine Datei 'test.php' führt dazu, dass die Zeile "Hallo!" innerhalb einer HTML-Datei ausgegeben wird. Die Endung .php ist wichtig, damit der Webserver erkennen kann, dass die Datei zunächst durch PHP verarbeitet werden soll.

<html>
<body>
<pre>
<?php
echo "Hallo!\n";
?>
</pre>
</body>
</html>

test.php

PHP kann auch dazu verwendet werden, um Datenbankabfragen innerhalb von Webseiten serverseitig durchzuführen. Bei uns kann MySQL als Datenbank-Management System verwendet werden. Eine Datenbank kann sich prinzipiell jeder, der ein Account an der Universität besitzt über einen URL anlegen: [ http://www.uni-koblenz.de/~krienke/Mysql/index.html].

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Verknüpfungsliste

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Weiterführende Links

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© 2000 Andreas Pidde, pidde@uni-koblenz.de
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